Ziel des geschlossenen Fonds DWS ACCESS Wohnen ist das Investieren in Wohnimmobilien. Bei diesen Investitionen verfolgt der Fonds eine Doppelstrategie: Die Fondsgesellschaft, die DWS ACCESS Wohnen GmbH & Co. KG, beabsichtigt, ca. 75% der Nettoeinnahmen aus dem Beteiligungsangebot mittelbar, d. h. über Beteiligungsgesellschaften, in Wohnimmobilien zu investieren, die dauerhaft vermietet werden sollen. Die weiteren ca. 25% der Nettoeinnahmen aus dem Beteiligungsangebot sollen von der Fondsgesellschaft mittelbar in Wohnimmobilien investiert werden, die nach Wohnungseigentumsgesetz (WEG) aufgeteilt werden. Aus dem anschließenden Verkauf der einzelnen Wohnungen sollen – neben den Vermietungserträgen – zusätzliche Verkaufserlöse erzielt werden. Diese Verkaufserlöse sollen teilweise über die Fondsgesellschaft im Rahmen der Auszahlungen an die Anleger ausgezahlt und teilweise erneut in Wohnimmobilien investiert werden, die ebenfalls nach WEG aufgeteilt und wie vorstehend beschrieben veräußert werden sollen.
Es soll nur in Immobilien mit jeweils als gut beurteilter Makro- und Mikrolage vornehmlich in den deutschen Metropolregionen und Oberzentren investiert werden. Der für die Auswahl verantwortliche Asset-Manager alt + kelber ist einer der führenden Dienstleister in der Wohnungswirtschaft in Deutschland, der sich durch langjährige Erfahrung und ein breites Leistungsspektrum auszeichnet.
Bestandteil des Beteiligungsangebots ist ein bereits festgelegtes Portfolio von Wohnimmobilien (Startportfolio). Dieses soll nach dem Beitritt der Anleger durch weitere Ankäufe erweitert werden.
Die Laufzeit der Fondsgesellschaft ist gemäß dem Gesellschaftsvertrag unbegrenzt. Entsprechend der Regelung im Gesellschaftsvertrag ist eine Kündigung schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwölf Monaten zum Jahresende, erstmals zum 31. Dezember 2029, möglich. In diesem Fall erhält der ausscheidende Gesellschafter eine Abfindung in Höhe des Verkehrswerts seiner Beteiligung, die in bis zu fünf jährlichen Raten ausgezahlt werden kann.
Der deutsche Wohnimmobilienmarkt bietet für Wohnungseigentümer als Vermieter günstige Voraussetzungen. Zwar wird die deutsche Bevölkerung Prognosen zufolge langfristig abnehmen. Wichtiger für die Nachfrage nach Wohnraum ist aber die Zahl der Privathaushalte – und die wird in den kommenden Jahren voraussichtlich zunehmen, insbesondere in den Metropolregionen. Die Ursache hierfür ist der Trend zu kleineren Haushalten – sei es durch die wachsende Zahl jüngerer Menschen, die ohne Partner einen eigenen Haushalt führen, oder durch die immer größer werdende Gruppe älterer Menschen, die bis ins hohe Alter einen eigenen Haushalt führen.
Prognosegemäß sollen die Anleger der Beteiligung DWS ACCESS Wohnen erstmals für das Jahr 2010 Auszahlungen aus den Liquiditätsüberschüssen der Fondsgesellschaft erhalten. Die Auszahlungen erfolgen zum 31. August des laufenden und zum 28. Februar des Folgejahres auf Basis halbjährlicher Hochrechnungen und vorläufiger Jahresabschlüsse.
Bei einem prognosegemäßen Verlauf sollen ab 2011 die prognostizierten Auszahlungen ca. 6,25% bezogen auf das Beteiligungskapital (ohne Agio) betragen. Diese steigen bis zum Jahre 2019 auf ca. 7% an. Aufgrund der Investitionsphase im Jahr 2010 wird nur eine geringere Auszahlung in Höhe von ca. 2,65% prognostiziert. In dem nur für Prognosezwecke unterstellten Fall der Veräußerung sämtlicher Immobilien (Paketverkauf) und der Liquidation der Verwaltungsgesellschaft und der Entwicklungsgesellschaft zum Ende des Jahres 2020 würde für das Jahr 2020 bei Eintritt der Prognoseerwartungen eine Auszahlung inklusive der Veräußerungserlöse nach Abzug der Liquidationskosten von ca. 100% bezogen auf das Beteiligungskapital (ohne Agio) erfolgen können.
Neuemissionen im Bereich Immobilienfonds