- Core-Immobilie: Investition in ein hochmodernes Verwaltungs- und Forschungszentrum in Siemensstadt, eine zentrale, verkehrsgünstige Lage in der Bundeshauptstadt Berlin.
- Alleiniger Mieter wird die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH sein, Marktführer in Europa und seit über 60 Jahren mit dem Standort Berlin verbunden.
- Zu 100 % mit einer Festlaufzeit von mindestens 15 Jahren vermietet
- Hoher Eigenkapitalanteil von rund 58 % des Gesamtinvestitionsvolumens
- Geplante Auszahlungen vor Steuern: 6 % p. a. ab Übernahme der Immobilie zu Beginn des Jahres 2012, ansteigend auf 7 % p.a. ab dem Jahr 2020.
- Frühzeichner-Vorabgewinn von 5 % p. a. auf das vollständig eingezahlte Kommanditkapital
- Halbjährliche Auszahlung
Mit dem vorliegenden Beteiligungsangebot Paribus Renditefonds XVI GmbH & Co. KG bietet Paribus Capital ihren Anlegern die Möglichkeit, sich an dem neuen Verwaltungs- und Forschungszentrum der Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) in Berlin zu beteiligen. In diesem Gebäude werden die Administration und die Grundlagenentwicklung für den Produktbereich Wäschepflege des Konzerns zusammengefasst. Die strategische Bedeutung dieses Gebäudes für das Unternehmen wird durch den Abschluss eines Mietvertrages mit 15-jähriger Laufzeit unterstrichen.
Die geplante Laufzeit der Emittentin endet zum 31. Dezember 2022. Es wird angestrebt, die Immobilie frühestens zehn Jahre nach Übernahme zu veräußern. Eine ordentliche Kündigung der Anleger ist mit einer Frist von sechs Monaten frühestens zum 31. Dezember 2022, danach jeweils zum Jahresende, möglich.
Deutschland genießt als Immobilienstandort sowohl bei nationalen als auch bei internationalen Investoren den Ruf eines sicheren Anlagehafens. Nicht zuletzt daher kam es im ersten Halbjahr des Jahres 2010 zu einer sehr dynamischen Entwicklung auf dem deutschen Markt für gewerbliche Immobilien: Mit einem Volumen von 8,65 Milliarden Euro wurden deutschlandweit 162% mehr in Immobilien investiert als im gleichen Zeitraum des Jahres 2009. Der Fokus der Investoren richtete sich dabei vor allem auf Core-Investments, langfristig vermietete Qualitätsimmobilien. Die mittelfristigen Aussichten hinsichtlich der Büromieten an den Hauptstandorten Deutschlands sind erfreulich. Marktteilnehmer rechnen für die Jahre 2010 bis 2014 mit einem durchschnittlichen Anstieg der Spitzenmieten in Höhe von rund 2%.
Berlin bildet ein einzigartiges Ballungszentrum in Sachen Kultur, Bildung, Kommunikation und Wissenschaft. Die Berliner Wirtschaft überstand das Krisenjahr 2009 relativ gut. Die Wirtschaftskraft der Hauptstadt ging um lediglich 0,7% zurück, während das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 5% schrumpfte. Bereits im Jahr 2010, so die Konjunkturprognose der Investitionsbank Berlin, ist mit einem Wirtschaftswachstum in Berlin in Höhe von 1,7% gegenüber dem Vorjahr zu rechnen. Die Berliner Wirtschaft hat die Trendumkehr geschafft und bewegt sich auf einem recht stabilen Wachstumspfad, so eine Studie des DIW Berlin aus dem August 2010.
Der vom Berliner Architekturbüro Gewers & Pudewill entworfene Verwaltungs- und Forschungskomplex wird derzeit in ansprechender Architektur mit Aluminium-Glas-Fassade errichtet. Die Grundsteinlegung erfolgte am 10. Juni 2010, die Fertigstellung des Gebäudes ist für Anfang/Mitte August 2011 geplant. Zur Fondsimmobilie zählt darüber hinaus ein bereits bestehendes Gebäude mit Büro- und Lagerflächen, das in die Nutzung durch die BSH integriert wird. Insgesamt beträgt die Mietfläche rund 36.000qm, das Grundstück ist etwa 37.000 qm groß.
Die Übernahme der Immobilie bzw. der Objektgesellschaft durch die Emittentin erfolgt frühestens nach Fertigstellung und Übergabe an den Mieter auf Basis eines bereits vereinbarten festen Kaufpreises (54.065.282 Euro) in Höhe des 14,5-Fachen der vertraglichen anfänglichen jährlichen Mieteinnahmen (3.728.640,00Euro). Das BSH Verwaltungs- und Forschungszentrum wird als „grünes“ Gebäude mit einem hohen Anspruch an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit geplant. Eine Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) ist vorgesehen. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit dem Mieter ein sehr effektives Energienutzungskonzept erarbeitet, mit dessen Hilfe ein Großteil der im Entwicklungs- und Forschungsbereich entstehenden Wärme für die Beheizung des gesamten Gebäudes genutzt werden kann.
Vermietung
Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) wird Alleinmieterin der Fondsimmobilie für einen vertraglichen Zeitraum von mindestens 15 Jahren sein. Die anfängliche Miete für das Neubaugebäude beträgt 3.285.068,00 Euro p.a., für das Bestandsgebäude 443.572,00 Euro p.a.. Die mietfreie Zeit erstreckt sich auf fünf Monate nach Übergabe für das Neubaugebäude sowie neun Monate nach Übergabe für das Bestandsgebäude. Die Miete ist fest mit 1,5 % p.a., beginnend 24 Monate nach Übergabe an den Mieter, indexiert. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren, sämtliche Betriebs- und Nebenkosten sind vom Mieter zu tragen, die Objektverwaltung ist durch den Vermieter zu leisten. Hinsichtlich „Dach und Fach“ sind Instandhaltungsmaßnahmen durch den Vermieter zu tragen. Sämtliche sonstigen Instandhaltungsmaßnahmen sind vom Mieter durchzuführen. Nach Vertragsende ist der Abschluss eines Anschlussmietvertrags mit der BSH nahezu gewiss. Denn das neue Verwaltungs- und Forschungszentrum ist Teil der langfristigen Bedarfsplanung des Unternehmens.
Die Anleger des Fonds Paribus BSH Bosch und Siemens Berlin erhalten prognosegemäß Auszahlungen in Höhe von 6% p.a. beginnend im Jahre 2012 ansteigend auf 7% im Jahr 2020. Insgesamt erhalten Anleger Rückflüsse von 168,68% wovon 62% durch laufende Ausschüttungen sowie 106,68% durch eine Veräußerung im Jahr 2022 erfolgen. Der angesetzte Veräußerungserlös ergibt sich aus dem 12,5-Fachen der vertraglichen Jahresmiete des Jahres 2023.
Neuemissionen im Bereich Immobilienfonds