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Private Equity Fonds

Private Equity Fonds beteiligen sich überwiegend an nicht börsennotierten Unternehmen. Zahlreiche Studien belegen, dass langfristig die Beimischung von Private Equity in das persönliche Vermögensportfolio einen positiven Einfluss auf die Gesamtrendite des Portfolios hat, und dies bei gleichzeitiger Reduzierung des Gesamtrisikos.  Die Chance-Risiko-Struktur des persönlichen Vermögens kann so optimiert werden.

Um eine breite Streuung des investierten Kapitals sicherzustellen, erfolgen für Privatanleger die Investitionen in Private Equity zumeist über Dachfonds, die sich wiederum an verschiedenen Zielfonds beteiligen. ...weitere Informationen zu Private Equity Fonds

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Marktinformationen

Durchweg positive Aussichten für Private Equity Fonds in 2011

Erschienen: 22.8.2011
Für die aktuelle Studie „Trends, Schwerpunkte und Innenansichten“ des Private Equity Marktes befragte die Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung Rödl & Partner etwa 100 Unternehmen der deutschen Beteiligungsbranche zur aktuellen Lage und den Zukunftsaussichten. Die entscheidenden Ergebnisse dabei: Die Branche ist im Aufwind, der Wettbewerb um Beteiligungen steigt deutlich an und auch die Rahmenbedingungen für Exits haben sich erheblich verbessert.

98 % der Beteiligungsgesellschaften in Deutschland planen in diesem Jahr neue Investitionen. Hiervon profitieren mittelständische Unternehmen, die im Zuge des konjunkturellen Aufschwungs Wachstumskapital benötigen. Die Rahmenbedingungen hierfür haben sich der Studie zufolge verbessert: Investoren und Banken stellen wieder vermehrt Kapital zur Verfügung und Private Equity Fonds haben ihre Mittel erheblich aufgestockt.

60 % der Befragten erwarten in diesem Jahr zudem steigende Unternehmenspreise. Um attraktive, wachstumsstarke Mittelständler sei, so die Studie, ein intensiver Wettbewerb der Investoren entbrannt, der die Preise für den Einstieg in die Höhe treibe. Aufgrund dessen sehen 80 % der Beteiligungsgesellschaften außerdem auch ein verbessertes Marktumfeld für Börsengänge. Favorisierte Branchen für Investitionen seien nach wie vor IT, Clean-Tech und Medizintechnik.

Private Equity Fonds kehren zurück in den Anlegerblickpunkt

Erschienen: 29.4.2011

Entgegen der vielfach geäußerten Befürchtung eines Niedergangs der Private Equity Branche während der Finanzkrise ist dieses Szenario nicht eingetreten. Nachdem sich das Marktumfeld für Private Equity Fonds bereits 2010 aufgehellt hat, fließen auch 2011 vermehrt Mittel in diese Assetklasse zurück. Das wiederkehrende Vertrauen der Anleger basiert einerseits auf der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, andererseits auf der zunehmenden Anzahl erfolgreicher Börsengänge, die ein wesentliches Element beim gewinnbringenden Verkauf von Portfoliobeteiligungen darstellen. Entsprechend dieser Entwicklung planen große institutionelle Anleger wie Pensionskassen oder Versicherungen, aber auch immer mehr private Anleger ihre Private Equity-Bestände auszubauen.

Im Trend liegen Private Equity Investitionen im Small und Mid Cap Buyout-Bereich, da kreditgebende Institute nach Überwindung der Finanzkrise vermehrt solche fremdfinanzierten Akquisen unterstützen. Jedoch ist der einzusetzende Eigenkapitalanteil auch heute noch deutlich höher als vor der Finanzkrise. Zudem operieren Private Equity Manager heute vorsichtiger und risikoaverser. Investitionszeiträume werden länger geplant und der operativen Wertsteigerung des Unternehmensportfolios wird eine höhere Bedeutung beigemessen.

Auch im Bereich der Secondaries, die sich durch günstige Einstiegspreise und eine genauere Kenntnis der Portfoliozusammenstellung auszeichnen, könnte 2011 ein günstiges Geschäftsjahr werden. Experten rechnen für das aktuelle Jahr mit einem weiter steigenden Transaktionsvolumen, da sich die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern in einem stabilen Marktumfeld zunehmend angleichen.

Dass sich Private Equity Fonds lohnen, wurde erneut in einer wissenschaftlichen Studie der Pariser Ecole des Antes Etudes Commerciales belegt. Demnach ergibt sich für Private Equity Anlagen gegenüber dem Aktienmarkt eine durchschnittliche Überrendite von 7,1%. Dieser Effekt lässt sich insbesondere dann erzielen, wenn die Investitionen antizyklisch vorgenommen werden, also in Rezessionsphasen oder beim Übergang zu einem stabilen Marktumfeld getätigt wurden, somit insbesondere in einer Phase, wie sie sich auch derzeit darstellt.

Private Equity Fonds: Zweitmarkt gewinnt an Dynamik

Erschienen: 4.3.2011
Laut Berichten des Handelsblatts und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nimmt die Anzahl der Transaktionen auf dem Zweitmarkt für Private Equity deutlich zu. Der Hauptgrund hierfür liege im Verkaufsdruck für Banken und Versicherungen, deren Portfolios direkt in Private Equity Fonds investiert sind. Der Druck entstehe aufgrund höherer Eigenkapitalforderungen nach „Basel III“, „Solvency II“ und „Volcker-Rule“. Beobachtern zufolge werde daher das Jahresvolumen des Private Equity Zweitmarktes von derzeit etwa 20 Milliarden Dollar weiter anwachsen.
 
Auch Privatanlegern stehen auf den Zweitmarkt spezialisierte Private Equity Fonds zur Verfügung, so dass auch sie an den damit verbundenen außergewöhnlichen Investitionschancen profitieren können.

Attraktivität von Private Equity wissenschaftlich bestätigt

Erschienen: 26.10.2010
Die unter Leitung von Prof. Oliver Gottschalg geleitete Studie „Finding Alpha“ von der HEC School of Management in Paris kommt zu dem Schluss, dass Private Equity Anlagen gegenüber einer Investition in Aktien auf lange Sicht eine bessere Performance abliefern. 

Im langfristigen Durchschnitt wurde dabei eine Überrendite (Alpha) von 7,1% ermittelt, wobei sich die Situation je nach Marktlage unterschiedlich darstellt. Während einer Rezessionsperiode erreicht Private Equity eine Überrendite von 15,5%, in stabilem Marktumfeld 10,6% und bei moderatem Wirtschaftswachstum immerhin noch 5,1 %. Lediglich in einer wirtschaftlichen Boom-Phase erwirtschaften Anlagen in Private Equity im Durchschnitt keine Überrendite im Verhältnis zu einem Aktienengagement. Das Ergebnis bedeutet gleichzeitig, dass Private Equity eine negative Korrelation zu Aktien aufweisen. Dieses Ergebnis unterstreicht die Bedeutung dieser Assetklasse als wichtiger Baustein in einem risikodiversifizierten Portfolio.

Aber nicht nur Wissenschaftler sind von der Ertragskraft von Private Equity überzeugt, sondern in zunehmenden Maße auch wieder die Praktiker in Gestalt der Private Equity Manager. Einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Deloitte zufolge ist die Stimmung in der Beteiligungsbranche im deutschsprachigen Raum zuletzt wieder auf ein ähnlich hohes Niveau wie im Boom-Jahr 2007 angestiegen. Demnach glauben zwei Drittel der befragten Manager an ein sich weiter verbesserndes gesamtwirtschaftliches Umfeld, 31% sehen die Arbitrage zwischen Kauf- und Verkaufspreis in Zukunft weiter steigen und knapp 40% der Befragten glauben an einen leichteren Zugang zu Fremdkapital.

Die Experten stufen dabei aktuell die Branchen Healthcare, Life Sciences, Konsumgüter und Energie als besonders attraktiv und wachstumsstark ein.
 
 
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