Konzeption des Fonds MPC Capital CPO Nordamerika-Schiffe 2
Mit dem Fonds MPC CPO Nordamerika-Schiffe 2 beteiligt sich der Anleger indirekt an fünf hochwertigen Vollcontainerschiffen der Panamax-Klasse. Diese werden derzeit bei der weltweit führenden Werft gebaut und sind in den ersten fünf Jahren bereits fest bei bonitätsstarken Charterern beschäftigt. Auch wenn nach nordamerikanischen Hafenstädten benannt, sind diese Schiffe flexibel auf allen Weltmeeren einsetzbar: Sie können sowohl die meisten Seehäfen anlaufen als auch die wohl wichtigste Seeverkehrsstraße der Welt befahren, den Panamakanal.
Schiffe
Die Ein-Schiffsgesellschaften haben jeweils ein Vollcontainerschiff ohne Ladegeschirr mit einer Stellplatzkapazität von je 4.255 TEU bestellt. Die Schiffe wurden unter den Baunummern 2058, 2060, 2062, 2064 und 2071 bei der südkoreanischen Bauwerft Hyundai Heavy Industries Co., Ltd. in Auftrag gegeben und sollen zwischen Januar und Oktober 2009 übernommen werden. Der Bau erfolgt entsprechend den Regeln und unter der Bauaufsicht der deutschen Klassifikationsgesellschaft Germanischer Lloyd (GL ), die nach eigenen Angaben nahezu 50% des Weltneubauvolumens bei Containerschiffen klassifiziert. Sie erfüllen höchste technische Ansprüche und sind für den weltweiten Einsatz entworfen und konstruiert.
Technischer Ausfallpool
Alle Schiffe des Fonds MPC Capital CPO Nordamerika-Schiffe 2 werden ab dem Tag der Infahrtsetzung einem technischen Ausfallpool der Reederei Claus-Peter Offen angehören. Der Pool umfasst zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung inklusive der Fondsschiffe 61 Schiffe der Reederei Claus-Peter Offen. Davon befinden sich Ende April 2008 bereits 40 Schiffe in Fahrt. In dem Pool werden die Nettoeinnahmeverluste der Poolmitglieder ermittelt nach der tatsächlichen Ausfallzeit und dem festgelegten Einnahmeausfall. Dieser entspricht den Betriebs- und Verwaltungskosten sowie dem Kapitaldienst, vertraglich als Poolcharterrate definiert. Die tatsächliche Ausfallzeit bezieht sich auf eine Nichteinsatzbereitschaft der Schiffe infolge technischer Defekte oder Kollision. Die Poolmitglieder tragen die gepoolten Verluste im Verhältnis ihrer Poolcharterraten. Bei einer klassischen Loss of hire-Versicherung fallen Versicherungsbeiträge an, unabhängig davon, ob Ausfallzeiten entstanden sind. Bei dem hier vorliegenden technischen Ausfallpool dagegen haben die Poolmitglieder nur die tatsächlich auftretenden Schadensfälle solidarisch zu tragen.
Beschäftigung
Drei der fünf Fondsschiffe sind ab dem jeweiligen Ablieferungstermin für jeweils fünf Jahre an die Reederei Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG (Hamburg Süd), Hamburg, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Bielefelder Oetker-Gruppe, verchartert. Es bestehen außerdem Verlängerungsoptionen des Charterers zu je zweimal einem Jahr.
Die beiden weiteren Fondsschiffe sind ab dem jeweiligen Ablieferungstermin für jeweils fünf Jahre an die United Arab Shipping Company (S.A.G.) (UASC), Kuwait, verchartert. Für diese Schiffe bestehen nach Auslauf der Festcharter keine Verlängerungsoptionen.
Ausschüttungen
Die Auszahlung erfolgt in der Regel jährlich nach dem Beschluss der Gesellschafterversammlung für das Vorjahr. Die erste planmäßige Ausschüttung in Höhe von 6,0% für 2010 erfolgt demnach im Anschluss an die reguläre Gesellschafterversammlung im Jahr 2011. Darauf folgende Ausschüttungen steigen bis auf 23,25% im Jahr 2026. Die geplanten Gesamtausschüttungen für die Anleger des Fonds MPC Capital CPO Nordamerika-Schiffe 2 belaufen sich auf 241,28% inklusive der Gewinnausschüttung aus der Veräußerung der Schiffe zum Ende der Fondslaufzeit.
Neuemissionen im Bereich Schiffsbeteiligungen