Fondskonzeption
Das Kapital der Anleger wird einerseits über den Zweitmarkt überwiegend in Beteiligungen an Containerschiffen, Tankern und Bulkern investiert, wobei bei den Containerschiffen der Investitionsschwerpunkt auf mittleren und größeren Schiffen liegt. Andererseits können auch andere lukrativ erscheinende Schiffsinvestitionen (z.B. Private Placements, Direktinvestitionen, sonstige attraktive Tonnagesteuer-Investitionen) erfolgen.
Die Beteiligungsgesellschaft erwirbt Beteiligungen an Schiffsgesellschaften, die zur Tonnagesteuer optiert haben bzw. im Erwerbsjahr optieren wollen. Angekauft werden Anteile an Schiffsgesellschaften, die in dem von Maritim Invest entwickelten und von der Deutsche Fondsresearch GmbH kontinuierlich aktualisierten und optimierten Bewertungssystem analysiert wurden. Bei der Auswahl der Anteile spielt neben den positiven Zukunftsaussichten insbesondere die Qualität der Emissionshäuser und Reeder eine besondere Rolle. Die Entscheidung über die Struktur des Portfolios treffen die Anleger von Maritim Invest XVIII vor Investitionsbeginn im Rahmen eines Gesellschafterbeschlusses auf Vorschlag der Geschäftsführung.
Beabsichtigt ist, überwiegend in Schiffsgesellschaften mit Containerschiffen, Tankern und Bulkern zu investieren, wobei der Investitionsschwerpunkt in der Containerschifffahrt mit Schiffen von mehr als 1.500 TEU Ladekapazität liegt. Im Ankauf liegt das Alter der Schiffe überwiegend im Bereich von drei bis elf Jahren. Die Erfahrung zeigt, dass bei Schiffen, die mindestens drei Jahre erfolgreich in Fahrt sind, die Risiken durch Entschuldung, Marktgängigkeit des Schiffstyps, Bauqualität des Schiffes etc. deutlich abnehmen.
Folgende weitere Kriterien sind beim Ankauf der Anteile an Schiffsgesellschaften maßgeblich für eine positive Investitionsentscheidung:
Bisherige Performance der anzukaufenden Schiffsbeteiligungen
Positive Zukunftserwartung der Schiffsinvestitionen
Leistungsfähiges Schiffs- und Fondsmanagement der Schiffsgesellschaften
Marktgängigkeit des jeweiligen Schiffstyps
Tonnagebesteuerung der Schiffsgesellschaften
Sicherheitskomponenten
Die Schifffahrtsmärkte unterliegen starken Schwankungen. Charterratentiefs treffen Einzelschiffe nach Ablauf der Festcharter in vollem Umfang. Der Fonds Maritim Invest XVIII weist gegenüber Einzelinvestments hier folgende Vorteile auf:
- Fortgeschrittene Entschuldung der Zielschiffe der im Zweitmarkt angekauften Schiffsbeteiligungen aufgrund des Ankaufsalters (durchschnittlich 7–9 Jahre)
- „Investmentfondscharakter“, das heißt Risikostreuung durch die Beteiligung an einer Vielzahl unterschiedlicher Schiffsgesellschaften
- Investition mit hohem Eigenkapitalanteil
Fast alle Maritim Invest-Fonds konnten bislang die abgegebenen Prognosen übertreffen. Insbesondere die ersten beiden Fonds profitieren von den günstigen Schiffspreisen in 2003/04 und liegen heute durchschnittlich 60% über Plan! Die Märkte hatten damals einen zyklischen Tiefpunkt durchschritten und es konnte Schiffstonnage im langfristigen Vergleich günstig eingekauft werden. Heute befinden wir uns in einer ganz ähnlichen Marktphase, die wiederum attraktive Investitionschancen bietet. Der Zweitmarkt hat sich vom Verkäufer- zum Käufermarkt gewandelt.
Ausschüttungen
Die Beteiligungsgesellschaft beabsichtigt, Beteiligungen an Schiffsgesellschaften auf der Basis des von Maritim Invest entwickelten Bewertungssystems mit der Zielvorgabe zu übernehmen, dass durchschnittliche Auszahlungen in Höhe von 6-8 % p.a. zzgl. Kapitalrückführung (ohne Agio) an die Anleger erwartet werden können. Die ersten Auszahlungen sind für das Geschäftsjahr 2010/2011 vorgesehen.