Die CH2 Portfolia Ship No. 3 GmbH & Co. KG stellt einen Zweitmarktfonds für Schiffsbeteiligungen dar. Dieser beabsichtigt Kommanditanteile an laufenden Schifffahrtsgesellschaften zu erwerben. Dabei sollen Anteile an Schifffahrtsgesellschaften im Containerbereich, die älter als 6 Jahre alt sind und einen niedrigen Verschuldungsgrad aufweisen, den Investitionsfokus bilden.
Nach dem Konzept des Beteiligungsangebotes wird davon ausgegangen, dass alle Zweitmarkt-Beteiligungen bis zum 31. Dezember 2017 durch Verkauf der Schiffe aufgelöst werden oder die Beteiligungen ggf. am Zweitmarkt weiter veräußert werden.
Die Anlageobjekte sind Beteiligungen an Schifffahrtsgesellschaften, welche ein oder mehrere Seeschiff(e) selbst oder zumindest mittelbar (als Dachfonds über Zielgesellschaften) betreiben. Die Beteiligungsgesellschaft plant die Anlageobjekte durch Kauf von Schiffsbeteiligungen über den Projektpartner Meridian 10 Holding AG oder von diesem nahestehenden Unternehmen zu erwerben (sogenannte Zweitmarkt-Beteiligungen).
Zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung hat die Beteiligungsgesellschaft noch keine Verträge zum Erwerb von Beteiligungen an potentiellen Schifffahrtsgesellschaften abgeschlossen. Geplant ist die zeitnahe Investition entsprechend dem hierfür vorhandenen Eigenkapital. Bei dem Beteiligungsangebot handelt es sich daher um einen sogenannten Blind Pool.
Erstens - steigende Charterraten, die über den prognostizierten Annahmen liegen
Der CH2 Portfolia Ship No. 3 legt den Fokus auf Vollcontainerschiffe zwischen 1.700 und 3.500 TEU Ladekapazität. Während sich die Charterraten großer Containerschiffe (ab 4.500 TEU) bereits wieder vollständig erholt haben, liegen beispielsweise 1.700 TEU-Schiffe mit aktuell bis zu US$ 11.400 pro Tag noch deutlich unter den 2007/2008 bezahlten Höchstpreisen. Hier das entscheidende Detail: Der Fonds kalkuliert für Schiffe dieser Größenklasse Anschlusschartern für das laufende Jahr 2011 von nur US$ 7.000 pro Tag. Für alle zur Verlängerung anstehenden Chartern bieten sich hier Chancen auf satte Mehrerträge. Und der Trend geht weiter aufwärts.
Zweitens - steigende Zweitmarktkurse und damit für den Fonds erzielbare Kursgewinne beim Verkauf der Beteiligungen Der aktuelle Durchschnittsankaufskurs des Portfolios liegt bei 81,9%. Die historische Entwicklung des Deutschen Zweitmarktindex zeigt deutlich: Aktuell liegen die gehandelten Marktpreise bis zu 25% unter den Werten, die vor der Krise erzielt wurden. Hier bestehen attraktive Gewinnchancen durch strategisch geschickte Verkäufe der Beteiligungen.
Drittens - höhere Nettoerträge aus den Beteiliungen durch einen hohen Entschuldungsgrad im PortfolioDer CH2 Portfolia Ship No. 3 investiert in Schiffe, die mindestens sechs Jahre alt sind. Durchschnittlich sind die bisher angekauften Schiffe zehn Jahre alt. Das heißt, das Fremdkapital dieser Schiffe ist bereits weitgehend zurückbezahlt. Von den Chartereinnahmen bleiben damit deutlich höhere Nettoerträge für die Anleger. Die Nettoerträge entschuldeter Schiffe liegen weit über den als Ankaufskriterium definierten 7% pro Jahr.
Ab dem Zeitpunkt der Schließung der Beteiligungsgesellschaft bis zum Jahr 2017 sollen die Auszahlungen für die Kommanditisten nach den Annahmen der Anbieterin durchschnittlich insgesamt zu einem Vermögenszuwachs von 7% p. a., bezogen auf das gezeichnete Kommanditkapital ohne Agio, führen. Nach der vorgesehenen Anlagepolitik sollen daher nur solche Beteiligungen zu solchen Kaufpreisen erworben werden, die unter Berücksichtigung zusätzlicher kalkulatorischer Annahmen zum Zeitpunkt des Erwerbs diesen durchschnittlichen Vermögenszuwachs für den Anleger des Fonds CH2 Portfolia Ship No. 3 erwarten lassen. Darüber hinaus ist die laufende Rückzahlung des Kommanditkapitals an den Anleger, spätestens jedoch bei Liquidation der Beteiligungsgesellschaft, vorgesehen. Auszahlungen sind im Juni und Dezember eines jeden Jahres geplant. Alle Zahlungen an die Anleger erfolgen in EUR.
Soweit ab dem Zeitpunkt der Schließung der Beteiligungsgesellschaft, bis zum 31. Dezember 2017, bzw. im Falle einer Liquidation der Beteiligungsgesellschaft vor dem 1. Januar 2018 bis zur Liquidation der Beteiligungsgesellschaft, das den Gesellschaftern zugewiesene kumulierte Ergebnis insgesamt den Betrag übersteigt, der sich bei einem Anteil von 7% p. a. bezogen auf das Kapitalkonto I ergibt (Kapitalkontenverzinsung), wird das übersteigende Ergebnis bis zu einer Höhe von insgesamt EUR 100.000 der CH2 Contorhaus Hansestadt Hamburg AG vorab zugerechnet. Von einem danach verbleibenden übersteigenden Ergebnis werden weitere 30% der CH2 Contorhaus Hansestadt Hamburg AG zugerechnet. Der verbleibende Anteil in Höhe von 70% wird auf die Gesellschafter im Verhältnis ihrer auf dem Kapitalkonto I verbuchten Kapitaleinlagen zueinander verteilt.
Neuemissionen im Bereich Schiffsbeteiligungen