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Umweltfonds

Bei den Umweltfonds stehen derzeit vor allem Solarfonds, Bioenergiefonds und Waldfonds im Mittelpunkt. Insbesondere Solarfonds bieten dank staatlicher Regelungen, die Produzenten von regenerativ erzeugtem Strom eine deutlich über den Marktpreisen liegende Vergütung gewähren, planbare und weitgehend konjunkturunabhängige Erträge.

Daneben gibt es weitere Möglichkeiten, in regenerative Energiegewinnung zu investieren, wie z. B. Windenergiefonds. ... weitere Informationen zu Umweltfonds

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Aktuelle Beteiligungsangebote

Solarfonds

Initiator Fondsbezeichnung Mindestanlage Laufzeit Ausschüttungen
ansteigend von…auf…
abakus energie Solarfonds 2 5.000 EUR 12 Jahre 6 % - 7 %
Aquila Capital Aquila SolarINVEST V 10.000 EUR 20 Jahre ca. 265 % insgesamt
CFB Fonds 179 Solar-Deutschlandportfolio IV 10.000 EUR 20 Jahre 214,67 % insgesamt
Chorus CleanTech Solar 5 10.000 EUR 8 Jahre 7,25 % - 9,00 %
Chorus CleanTech Solar 8 10.000 EUR 8 Jahre 6,5 % - 7,5 %
Chorus CleanTech Solar PP 10 125.000 EUR 8 Jahre 6,5 % - 8,0 %
Enrexa Capital Investors Enrexa Azzurro Uno 10.000 EUR 21 Jahre 265,24 % insgesamt
GSI Fonds GSI Solarfonds Deutschland 2 10.000 EUR 20 Jahre 218 % insgesamt
KGAL InfraClass Energie 6 Solarparks in Europa II 10.000 EUR 16 Jahre 6 % - 9 %
Low Carbon Solar 2 Spanien 10.000 EUR 8 Jahre 233 % insgesamt
Neitzel & Cie. Solarenergie 3 Deutschland 10.000 EUR 10 Jahre 7,5 % - 8 %
PT Erneuerbare Energien PT Energiefonds Dingolfing 10.000 EUR 20 Jahre 237,17 % insgesamt
PT Erneuerbare Energien PT Energiefonds SolarInvest 2.500 EUR 4-5 Jahre ca. 150 % insgesamt
reconcept RE01 Solarpark La Carrasca 10.000 EUR 25 Jahre 306,7 % insgesamt
Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income 10.000 EUR ca. 9 Jahre ca. 210 % insgesamt
Voigt & Collegen SolEs 23 10.000 EUR 10 Jahre jeweils 7,5 %
Wattner AG Wattner SunAsset 3 10.000 EUR 8,5 Jahre 170,3 % insgesamt
Weitere Fonds auf Anfrage

Windkraftfonds

Initiator Fondsbezeichnung Mindestanlage Laufzeit Ausschüttungen
ansteigend von…auf…
BVT Windenergiefonds 11 2.000 EUR 9 Jahre 163 % insgesamt
Chorus CleanTech Wind PP 7 125.000 EUR 10 Jahre 5,0 % - 7,5 %
Global Invest Windpark Opportunity Fonds 1 10.000 EUR ca. 4 Jahre 191 % insgesamt
OekoRenta Neue Energien VII 10.000 EUR ca 12 Jahre 201 % insgesamt
Weitere Fonds auf Anfrage

Waldfonds

Initiator Fondsbezeichnung Mindestanlage Laufzeit Ausschüttungen
ansteigend von…auf…
Jäderberg & Cie. JC Indian Sandalwood 2 25.000 AUD 15 Jahre 669 % insgesamt
Nordcapital Waldfonds 2 15.000 EUR 12 Jahre Zielrendite 7,5 % p. a.
Querdenker BaumInvest 3 5.000 EUR 24 Jahre 332 % insgesamt
WeGrow KiriFonds Deutschland 5.000 EUR 12 Jahre 224,2 % insgesamt
Weitere Fonds auf Anfrage

Sonstige

Initiator Fondsbezeichnung Mindestanlage Laufzeit Ausschüttungen
ansteigend von…auf…
Aquila Capital Aquila HydropowerINVEST II Southeast Europe 15.000 EUR 21 Jahre ca. 590 % insgesamt
Chorus CleanTech Portfolio 10.000 EUR 15 Jahre 205 % bzw. 171 % (Sparplan) insgesamt
ConTrust Energiefonds 2 5.000 EUR 25 Jahre 8 % - 10 %
DasEmissionsHaus DECEHA Wasserfonds 5 20.000 EUR 11 Jahre jeweils 10 % (ab 2012)
DWS ACCESS Wasserkraft 25.000 EUR 7 Jahre > 180 % insgesamt
Energie & Kapital E&K BioEnergie-Investment Portfolio ALPHA 10.000 EUR 12 Jahre ca. 198 % insgesamt
Grasshopper Investments Grasshopper Clean Water I Fund 10.000 EUR 8 Jahre jeweils 9 %
Leonidas Associates Wasserfonds Leonidas VII H2O 10.000 EUR > 10 Jahre 403 % insgesamt
Lloyd Fonds Energie Europa 10.000 EUR 17 Jahre 7 % - 10 %
OekoRenta Neue Energien V Sachwerte Deutschland 5.000 EUR 16-21 Jahre verschiedene Ausschüttungsvarianten
OekoRenta Zukunftsenergien I 10.000 EUR 7 Jahre 179,11 % insgesamt
Quarteq Bioenergiefonds Deutschland 5.000 EUR 20 Jahre 324,5 % insgesamt
Ventafonds Öko-Energie Umweltfonds 1 10.000 EUR 12 Jahre 237,12 % insgesamt
Weitere Fonds auf Anfrage
 
Marktinformationen

Solarfonds in Südeuropa bleiben für Anleger interessant

Erschienen: 16.1.2012
Nach dem Jahr 2012 werden sich Investoren bei Investments in Erneuerbare Energien, wie z. B. Solarfonds, schrittweise umstellen müssen. Die Kosten der  Erzeugung erneuerbarer Energien gleichen sich immer mehr den Kosten der konventionellen Energieerzeugung an. Derzeit gibt es für die Erneuerbare Energien noch Privilegien wie die garantierte Abnahme der erzeugten Energie zu gesetzlich festgelegten Mindestpreisen. Diese werden ab dem Jahr 2013 jedoch in einigen Staaten für neu an das Energienetz angeschlossene Kraftwerke schon wegfallen. Die garantierte Abnahme der erzeugten Energie existiert dann nicht mehr, und die Vergütung wird dem Marktpreis entsprechen.

Diese Situation führt zu einer Wertstabilität und wohl auch zu einer verstärkten Nachfrage institutioneller Investoren nach bereits bestehenden und technisch einwandfrei funktionierende Anlagen. Deren Wert wird sich über die Rendite und die wirtschaftliche Nutzungsdauer berechnen. So werden beispielsweise bestehende Solarkraftwerke in Südeuropa die Gewinner sein. Diese können auch nach Ablauf der gesetzlich garantierten Vergütungsphase von 20 bis 30 Jahren wirtschaftlich betrieben werden. Das Freiburger Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) geht in seiner aktuellen Studie von einer 35-jährigen Lebensdauer von Photovoltaikmodulen aus. Weitsichtige Anleger berücksichtigen dies bei ihren Investitionsentscheidungen, ebenso wie einen Inflationsschutz, den es bei EEG-Investments in Deutschland nicht gibt.

Moderate Senkung der Vergütung für Solarstrom Anfang 2012

Erschienen: 28.11.2011
Die Bundesnetzagentur hat bekannt gegeben, dass die Einspeisevergütung für Solarstrom in Deutschland Anfang nächsten Jahres um 15 % gesenkt wird. Diese Absenkung gilt aber nur für Anlagen, die nach dem 1. Januar 2012 neu ans Netz gehen. Die neue Vergütung wird je nach Anlagengröße zwischen 17,94 und 24,43 Cent je Kilowattstunde betragen. Bereits in Betrieb befindliche Anlagen erhalten weiter die aktuellen Tarife gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Diese moderate Tarifsenkung schafft eine hohe Investitionssicherheit für das Jahr 2012, auch für Privatanleger, die sich für die Beteiligung an einem Solarfonds interessieren.

Die entsprechende Vergütung wird gemäß EEG über 20 Jahre gezahlt, bei einer Inbetriebnahme im Frühjahr aufgrund der Rumpfjahrregelung sogar über knapp 21 Jahre. Eine weitere Kürzung der Tarife ist zum 1. Juli 2012 möglich. Im Sommer diesen Jahres hatte es allerdings keine weitere Kürzung gegeben, da im entsprechenden Bemessungeitraum der Zubau neuer Anlagen nicht einmal die Grenze für eine Minimalabsenkung erreicht hatte.

Solarfonds: Absenkung der Vergütungssätze gemäß EEG verschoben

Erschienen: 28.6.2011

Die außerplanmäßige Absenkung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen in Deutschland zum 1. Juli 2011 wird nicht durchgeführt. Grund ist, dass der Photovoltaik-Zubau in Deutschland in den für die Hochrechnung der Bundesnetzagentur zugrunde gelegten Referenzmonaten März bis Mai 2011 bei nur 700 Megawattpeak (MWp) gelegen hat. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2011 würde das Marktwachstum also mit prognostizierten 2.800 MWp deutlich unter der Zubaugrenze von 3.500 MWp liegen.

Die nächste Anpassung der Fördersätze erfolgt daher voraussichtlich erst zum Jahresanfang 2012. Diese Verschiebung der Vergütungsabsenkung ist auch von Vorteil für Anleger, die sich an Solarfonds mit Standorten in Deutschland beteiligen möchten.

Rechtssicherheit für den Ausbau Erneuerbarer Energien in Italien durch Volksentscheid bestätigt

Erschienen: 14.6.2011

Das italienische Volk hat sich im Rahmen des gestrigen Volksentscheids mit etwa 95 % der Stimmen gegen den Wiedereinstieg in die Atomkraft - und damit für den nachhaltigen Ausbau der Erneuerbaren Energien - ausgesprochen.

Ministerpräsident Silvio Berlusconi erklärte bereits vor Schließung der Wahllokale, Italien werde sich von Atomkraftwerken verabschieden müssen, und daher sei es nötig, dass sich das Land stark im Bereich der Erneuerbaren Energien engagiere. Er versprach, dass seine Regierung sich strikt an das Ergebnis des Volksentscheides halten werde.

Zum ersten Mal seit dem Jahr 1995 hat ein Referendum in Italien wieder das nötige Quorum erreicht. Die Italiener hatten bereits 1987 nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl per Volksentscheid den Ausstieg des Landes aus der Atomenergie beschlossen.

Die somit indirekt bestätigte Rechtssicherheit für den Ausbau Erneuerbarer Energien in Italien kann auch für dort investierende Solarfonds als positiv betrachtet werden.

Solarfonds: Neues italienisches Einspeisegesetz erhöht Rechtssicherheit für Anleger

Erschienen: 25.5.2011

Mit dem neuen italienischen Einspeisegesetz Conto Energia IV sinken zwar im Vergleich zum alten Conto Energia III die Einspeisetarife, doch die neue Regelung weist vor allem für Investitionen, die noch im Jahr 2011 erfolgen, deutliche Vorteile gegenüber der bisherigen auf und bietet Investoren ein deutlich gestiegenes Maß an Planungssicherheit. Dies gilt auch für Privatanleger, die sich für eine Beteiligung an einem Solarfonds interessieren, der in Italien investiert.

  • Die Einspeisevergütung wurde erst Anfang Mai 2011 neu geregelt, das neue Gesetz gilt ab 1. Juni. Damit herrscht eine aktuell geschaffene Rechtssicherheit, die auch die in den letzten Monaten stark gefallenen Preise für Solarmodule und Wechselrichter mit einbezieht. Mit weiteren Senkungen ist somit in den kommenden Monaten nicht zu rechnen.

  • Die für 20 Jahre gesetzlich garantierten Einspeisetarife einer Solaranlage werden sich ab Juni 2011 nach dem Monat richten, in dem die Anlage ans Stromnetz angeschlossen wird. Je später dies der Fall ist, desto geringer ist die Vergütung für die dann folgenden 20 Jahre. Im Jahr 2011 bleiben die Tarife noch bis Oktober äußerst attraktiv. Bis Dezember wird die Förderung dann deutlich abnehmen, in südlichen Lagen aber auch noch rentabel bleiben.

  • Die Möglichkeit, den produzierten Strom - zusätzlich zur gesetzlich garantierten Einspeisevergütung - an der Börse für Energie zu verkaufen, bleibt erhalten. Damit werden sich die Stromerlöse für Investoren auch zukünftig den Preisen für Energie, die in den letzten Jahren rasant angestiegen sind, anpassen.

  • Der italienische Staat beabsichtigt, die jährliche Förderung von Photovolatikanlagen zu limitieren. Von September bis Dezember dieses Jahres werden voraussichtlich noch Anlagen im Umfang von etwa 1,2 GW eine Förderung für die kommenden 20 Jahre erhalten. In diesem Jahr erwarten Experten daher noch keinen Engpass. Für das kommende Jahr 2012 wird das gesamte geförderte Volumen allerdings auf nur noch etwa 1 GW begrenzt werden. Von dieser „Deckelung“ sind Dachanlagen bis zu 1 MW und Freiflächen bis zu 200 kW ausgenommen.

  • Ab September 2011 müssen geförderte Großanlagen vom Energieversorger innerhalb von 30 Tagen ans Stromnetz angeschlossen werden, ansonsten macht sich der Netzanbieter gegenüber dem Errichter der Anlage schadensersatzpflichtig. Diese Regelung bietet endlich ausreichend Planungssicherheit sowohl für Investoren als auch für Anlagenbauer, und somit auch für Privatanleger, die sich an einem Solarfonds beteiligen.
 
 
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