Das Angebot ermöglicht dem Anleger die Beteiligung an der sense4value GmbH & Co, wahlweise mittelbar über die Treuhänderin SVF Treuhandgesellschaft mbH oder unmittelbar als Direktkommanditist. Ferner wird es in den zwei Varianten „Standard“ und „Vorzug“ angeboten, die sich vor allem bei den Einzahlungsmodalitäten und der Ausschüttung unterscheiden.
Die Fondsgesellschaft beabsichtigt verschiedene Investitionen anhand festgelegter Investitionskriterien über eine noch zu gründende Asset-Gesellschaft vorzunehmen. Zielfonds werden insbesondere aus den Bereichen „Erneuerbare Energien“ (Windenergie, Sonnenenergie, Biogas, Biomasse und Geothermie), Nachwachsende Rohstoffe“ (Holz und Agrarwirtschaft und Wasser) sowie „Nachhaltige Immobilieninvestments“ und „Mikrokredite“ stammen.
Als Fondslaufzeit ist eine Dauer bis zum 31.12.2026 vorgesehen. Es besteht eine gesellschaftsvertraglich geregelte Option, nach der sich die maximale Fondslaufzeit auf den 31.12.2027 verlängern kann.
Die konkrete Investitionsentscheidung trifft jeweils die Geschäftsführung der sense4value GmbH & Co. KG. Sämtliche Investitionen erfolgen über die Asset-Gesellschaft des Fonds. Es können nicht nur Neuemissionen, sondern auch Beteilungen am Zweitmarkt erworben und in das Portfolio aufgenommen werden. Zwingend notwendig ist, dass der jeweilige Verkausprospekt von der BaFin gestattet worden ist und ein Gutachten bestätigt, dass der Prospekt den Grundsätzen des IDW-Standard S4 entspricht.
Die Fondsgesellschaft soll mindestens sechs verschiedene Zielfonds erwerben, die über möglichst viele Asset-Klassen gestreut werden. Zum Investitionsbereich gehören insbesondere Zielfonds aus den Bereichen „Erneuerbare Energien“ „Nachwachsende Rohstoffe“, „Nachhaltige Immobilieninvestments“ und „Mikrokredite“.
Eine einzelne Beteiligung sollte stets mehr als EUR 100.000 (exklusive Agio) betragen. Es wird eine Zielrendite von durchschnittlich mindestens 12% angestrebt und die Laufzeit der Zielfonds soll im Vergleich zur sense4value GmbH & Co. KG nicht länger oder kürzer sein als maximal drei Jahre.
Der jeweilige Jahresüberschuss wird zunächst den berechtigten Anlegern im Verhältnis ihrer Ansprüche auf Frühzeichnerbonus untereinander zugewiesen, bis sämtliche Ansprüche auf Frühzeichnerbonus erfüllt sind. Danach erhalten Vorzugskommanditisten Auszahlungen in Höhe von bis zu 5,75% p.a. vorab zugewiesen. Sollten höhere Ausschüttungen möglich sein werden diese solange zugewiesen bis sie durchschnittlich 5,75% p.a. erhalten haben. Die Standardkommanditisten erhalten danach bis zu 8,5% p.a. zugewiesen. Sollten weitere Ausschüttungen möglich sein werden auch ihnen diese zugewiesen bis sie durchschnittlich 8,5% p.a. erhalten haben. Ein sodann verbleibender Jahresüberschuss wird allen Kommanditisten („Vorzugskommanditisten“ und „Standardkommanditisten“) im Verhältnis ihrer jeweiligen Kapitalbeteiligungen untereinander ausgezahlt.
Sobald das zugewiesene Gesamtergebnis 160% überschreitet wird die geschäftsführende Kommanditistin im Rahmen einer Erfolgsvergütung an der Ergebnisverwendung im Verhältnis 10/90 beteiligt. Sie erhält demnach 10% des verbleibenden Jahresüberschusses zugewiesen, sobald die 160%-Grenze erreicht ist.
Als Liquidationsjahr ist das Kalenderjahr 2026 geplant. Nach dem gleichen Schema wie bei den Auszahlungen wird ein Überschuss zunächst den Vorzugskommanditisten zugewiesen bis sie durchschnittlich 5,75% p.a. erhalten haben, danach den Standardkommanditisten bis sie durchschnittlich 8,5% p.a. erhalten haben.
Neuemissionen im Bereich Umweltfonds