Bedeutung von Binnenkonsum in Schwellenländern nimmt zu

Die Fondsgesellschaft Franklin Templeton weist in ihrem aktuellen Kommentar zum Templeton Asian Growth Fund auf die wachsende Bedeutung des Binnenkonsums in den Schwellenländern hin. So hat beispielsweise in China der private Konsum im ersten Halbjahr 2015 60% zum Wachstum beigetragen, nachdem dieser Wert 2014 noch bei 51,2% lag. Dieser Trend werde sich in den kommenden Jahren in vielen aufstrebenden Regionen der Welt fortsetzen. Auslöser hierfür sind primär die wachsende Mittelschicht und steigende Löhne in den Emerging Markets. Berücksichtigt man die Kaufkraftunterschiede, erreichen die Schwellenländer pro Einwohner bereits knapp 25% der Durchschnittseinkommen der Industrieländer. Im Jahr 2000 waren es erst 14%.

Das Management des Templeton Asian Growth Fund berücksichtigt diese Entwicklungen bei seinen Investments. So finden sich unter den größten Fondspositionen zwei chinesische Automobilkonzerne, Brilliance China Automotive und die Guangzhou Automobile Group. Das Potenzial im Automobilsektor sei in den Schwellenländern enorm. Die Urbanisierung führe hier zu einer zunehmenden
Motorisierung und einer überproportional steigenden Nachfrage nach günstigen Autos, vor allem aus heimischer Produktion. Als Beispiele für andere stark wachsende Sektoren nennt der Kommentar Schönheits- und Körperpflegeprodukte sowie die Unterhaltungsindustrie. Auch wenn viele Emerging Markets zur Zeit langsamer wachsen als in den letzten Jahrzehnten, hält Franklin Templeton viele diesbezügliche Sorgen für unbegründet und zeigt sich davon überzeugt, dass die aufstrebenden Schwellenländer auch weiterhin ein mächtiger globaler Wachstumsmotor sein werden.

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