Schwellenländerfonds verzeichnen die höchsten Mittelzuflüsse seit einem Jahr

Emerging Markets Aktienfonds können die höchsten Mittelzuflüsse seit über einem Jahr verzeichnen. Auf der Suche nach höheren Renditen ziehen viele Anleger ihr Kapital aus Europa und den USA ab und investieren es in den Schwellenländern. Allein in der zweiten Augustwoche sind nach Angaben des Fondsanalysehauses EPFR unter dem Strich 5,1 Milliarden US-Dollar in diese Fonds geflossen. Auch Rentenfonds mit Schwerpunkt Emerging Markets hatten Mittelzuflüsse zu verzeichnen.

Als Grund für diese Kapitalströme werden die anziehenden Kurse und Bewertungen in den Schwellenländern gesehen. So konnte der dortige Aktienindex MSCI Emerging Markets seit Jahresanfang um über 15% zulegen. Die Börsenentwicklung in den etablierten Industrienationen konnte da nicht mithalten, und die Renditen von Staatsanleihen dieser Länder liegen nach wie vor auf einem extrem niedrigen Niveau oder sind sogar negativ. So konnten beispielsweise China-Aktienfonds ihre lange Serie von Mittelabflüssen inzwischen stoppen. Auch brasilianische Aktienfonds haben nach längerer Zeit nunmehr wieder Mittelzuflüsse zu verzeichnen gehabt.

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