Templeton-Manager sieht übertriebenen Pessimismus bei Emerging Markets

Nach Ansicht des Star-Fondsmanagers von Franklin Templeton, Michael Hasenstab, ist der aktuell an den Märkten weitverbreitete Pessimismus hinsichtlich der Emerging Markets übertrieben. Die Schwellenländer seien heute in einer weitaus besseren Verfassung als während der weltweiten Finanzkrise 2008. Ihre Volkswirtschaften wüchsen, und sie seien breiter diversifiziert. In dem vorherrschenden Pessimismus sieht Hasenstab daher
Chancen, um die
Performance seines Rentenfonds Templeton Global Bond Fund wieder zu verbessern. Die Vermeidung von
Risiken bei Schwellenländern scheine ihr Maximum erreicht zu haben.

Der von Hasenstab verwaltetet globale Rentenfonds musste über die vergangenen drei Jahre bis Ende Februar 2016 auf Euro-Basis einen Wertverlust von 4,5% hinnehmen. Im vergangenen Jahr hatte er zudem Mittelabflüsse in Höhe von mehr als 9 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen. Insbesondere die aufgrund des fallenden Ölpreises hohe Volatilität und die Sorgen um das chinesische Wirtschaftswachstum haben sich auf die weltweiten Märkte negativ ausgewirkt, besonders auf die Emerging Markets. Dies habe zu Perioden abnehmender Bewertungen in den Emerging Markets und damit zu einer Stärkung von US-Staatsanleihen sowie des Euro und des Yen geführt. All dies habe gegen seine Strategien gearbeitet, so Hasenstab.

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