16.01.2012 Solarfonds in Südeuropa bleiben für Anleger interessantNach dem Jahr 2012 werden sich Investoren bei Investments in Erneuerbare Energien, wie z. B. Solarfonds, schrittweise umstellen müssen. Die Kosten der Erzeugung erneuerbarer Energien gleichen sich immer mehr den Kosten der konventionellen Energieerzeugung an. Derzeit gibt es für die Erneuerbare Energien noch Privilegien wie die garantierte Abnahme der erzeugten Energie zu gesetzlich festgelegten Mindestpreisen. Diese werden ab dem Jahr 2013 jedoch in einigen Staaten für neu an das Energienetz angeschlossene Kraftwerke schon wegfallen. Die garantierte Abnahme der erzeugten Energie existiert dann nicht mehr, und die Vergütung wird dem Marktpreis entsprechen.
Diese Situation führt zu einer Wertstabilität und wohl auch zu einer verstärkten Nachfrage institutioneller Investoren nach bereits bestehenden und technisch einwandfrei funktionierende Anlagen. Deren Wert wird sich über die Rendite und die wirtschaftliche Nutzungsdauer berechnen. So werden beispielsweise bestehende Solarkraftwerke in Südeuropa die Gewinner sein. Diese können auch nach Ablauf der gesetzlich garantierten Vergütungsphase von 20 bis 30 Jahren wirtschaftlich betrieben werden. Das Freiburger Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) geht in seiner aktuellen Studie von einer 35-jährigen Lebensdauer von Photovoltaikmodulen aus. Weitsichtige Anleger berücksichtigen dies bei ihren Investitionsentscheidungen, ebenso wie einen Inflationsschutz, den es bei EEG-Investments in Deutschland nicht gibt.
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