Frank Fischer senkt Aktienquote auf unter 50%

Top-Fondsmanager Frank Fischer, Vorstandsmitglied und CIO bei Shareholder Value Management AG, hat die Aktienquote des knapp 2,8 Mrd. Euro schweren Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen durch den Aufbau einer Absicherung fast halbiert. Insgesamt wurde die Aktienquote von rund 90 % auf deutlich unter 50 % gesenkt. Hierzu hat Fischer unter anderem Absicherungen von 40 % auf den EuroStoxx, S&P 500 und Nasdaq aufgebaut.

„Auslöser für den Aufbau der Absicherungen sind die drei Faktoren Italien, steigende Zinsen und Angst vor einer rückläufigen Konjunktur – nicht zuletzt wegen Donald Trump und dem Handelskrieg zwischen den USA und China“, erklärte der Fondsmanager auf Anfrage von Citywire Deutschland.

Noch Anfang August löste Fischer eine Absicherung des Fonds, um die Netto-Aktienquote auf rund 80 % zu erhöhen. Über die bisherige Fondslaufzeit betrachtet, liegt die Netto-Durchschnittsaktienquote des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen bei rund 70%. Die niedrigste Netto-Aktienquote betrug 27 %.
In den vergangenen drei Jahren bis Ende August 2018 konnte der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen mit einer Wertsteigerung von 23,5 % auf Euro-Basis überzeugen und übertraf den Durchschnitt der Citywire-Sektor Mischfonds – Dynamisch EUR um 9,3 %.

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