Anlagekriterien

figurMit der Investition in eine Immobilie können Anleger die Aspekte Sicherheit, Inflationsschutz, Rendite und insbesondere bei Denkmalschutz-Immobilien auch Steuervorteile miteinander verbinden. Dennoch sollten Käufer bei der Auswahl des passenden Objekts im Vorfeld auf einige wichtige Punkte achten.

Anlegerprofil

Immobilien eignen sich aufgrund ihrer Eigenschaften sowohl für sicherheits-, rendite- als auch chancenorientierte Anleger mit einer langfristigen Anlageperspektive. Ob als Renditeinvestment, Steuersparmodell bei denkmalgeschützten Immobilien, Altersvorsorge oder Beimischung zu einem ausgewogenen Anlageportfolio, für jeden Anlegertyp findet sich eine lukrative Möglichkeit. Kurzfristig orientierten Anlegern ist ein solches Investment hingegen nicht zu empfehlen.

Lage

Eines der wichtigsten Auswahlkriterien für die Bewertung einer Immobilie ist ihre Lage, denn eine uneingeschränkte Vermietbarkeit und eine nachhaltige Wertsteigerung sind oftmals nur an Standorten mit entsprechend guter Infrastruktur gewährleistet. In Metropolen, aber auch in Mittelstädten innerhalb wirtschaftlicher Wachstumsregionen bieten sich in der Regel die besten Perspektiven. Aber auch den Mikrostandort, das heißt die Lage innerhalb der entsprechenden Stadt und das nähere Umfeld der Immobilie, gilt es zu beachten.

Kaufpreis

Der Kaufpreis einer Immobilie ist ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium. Die zu entrichtenden Preise je Quadratmeter sind in absoluten Toplagen naturgemäß deutlich höher anzusetzen, dafür ist hier aber auch eine entsprechend höhere Sicherheit, was z. B. die Vermietbarkeit angeht, gegeben. Zwar sind auch in Deutschland die Kaufpreise für Wohnimmobilien in den letzten Jahren insgesamt gesehen bereits angestiegen, im internationalen Vergleich zeigt sich der deutsche Immobilienmarkt aber als sehr stabil mit nur moderaten Schwankungen.

Miete

Ein wesentliches Kriterium ist die durchsetzbare Höhe der Miete, die letztlich direkten Einfluss auf die erzielbare Rendite der Immobilie hat. Noch wichtiger ist jedoch die möglichst ununterbrochene Vermietung an solvente Mieter, so dass ein kontinuierlicher und planbarer Ertrag realisiert wird. Optionale Hausverwaltungen sorgen hier gegebenenfalls für eine professionelle Abwicklung, die dem Investor sehr viel Aufwand und Zeit ersparen kann. Optimale Sicherheit bieten Mietgarantien des Projektentwicklers bzw. –verwalters. Solche zusätzlichen Sicherheiten werden jedoch nicht immer angeboten oder wirken sich auf den Kaufpreis aus. In der Regel können in denkmalgeschützten Immobilien höhere Mieten verlangt werden als in vergleichbaren Immobilien ohne entsprechende Qualifizierung.

Rendite

Die Gesamtrendite einer Immobilie setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Neben den regelmäßigen Einkünften durch die Miete hängt sie im Wesentlichen von der Wertsteigerung der Immobilie über die Jahre ab. Wie bei anderen Kapitalanlagen gilt auch bei Immobilien, dass höheren Renditechancen entsprechend höhere Risiken gegenüberstehen. In der Nachsteuerbetrachtung sind denkmalgeschützte Immobilien aufgrund der deutlichen Steuervorteile besonders attraktiv.

Bauträger

Bei der Entscheidung für eine Denkmalschutz-Immobilie sollte unbedingt die Expertise und Leistungsbilanz des Bauträgers überprüft werden. Neben der persönlichen Besichtigung des aktuellen Objekts empfiehlt sich auch die Begutachtung bereits realisierter Referenzobjekte. Wichtig ist zudem die Überprüfung, ob steuerrechtliche Vorabbescheinigungen (Denkmalschutz- und/oder Sanierungsbestätigung) vor Sanierungsbeginn vorliegen, so dass die steuerlichen Vorteile entsprechend ausgeschöpft werden können.

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