An steigenden Zinsen und höheren Inflationsraten führt kein Weg vorbei

Fondsmanager Peter E. Huber von StarCapital sieht in den kommenden Jahren steigende Zinsen und höhere Inflationsraten. Daran führe „kein Weg vorbei“, wie er in der aktuellen Ausgabe von „StarInvest“ schreibt. Nach 35 Jahren disinflationärer Tendenzen glaubten ganz offensichtlich nur noch wenige an ein „echtes Comeback“ der Inflation. Genau dies werde nach Ansicht von StarCapital jedoch die größte Überraschung der kommenden Jahre sein. Für Europa geht er davon aus, dass die Inflationsraten viel schneller steigen werden als die Zinsen und erwartet hier in drei bis vier Jahren sogar Inflationsraten von über 5 %. So käme es tatsächlich zu einer „finanziellen Repression“ mit negativen Realzinsen, die auf längere Sicht zur schrittweisen Entschuldung der Staaten beitragen könnte.

Huber sieht in einem solchen Szenario jedoch „hochinteressante Anlagechancen“ an den Rentenmärkten. Zum einen wären inflationsgeschützte Staatsanleihen dann „völlig unterbewertet“. So beinhalte die 10-jährige inflationsgeschützte Bundesanleihe (Linker) aktuell nur eine Inflationserwartung von 1,2 % pro Jahr. Zum anderen könne man bei den „normalen“ Staatsanleihen auf fallende Kurse setzen und so mit „etwas Geduld“ viel Geld verdienen. Huber zeigt sich überzeugt, mit seinen Fonds StarCapital Winbonds plus, StarCapital Argos und StarCapital Bondvalue von steigenden Zinsen und höheren Inflationsraten profitieren zu können.