Wasserfonds – Investieren in Zukunftstechnologien

Wasserfonds – Investieren in Zukunftstechnologien

Wasserknappheit: Die Hitzewelle hatte in den vergangenen Wochen Deutschland fest im Griff. Nicht nur in Deutschland war es ungewöhnlich heiß und trocken, weltweit war der diesjährige Juni der heißeste Juni seit der flächendeckenden Wetteraufzeichnung. Landwirte beklagen vielerorts den fehlenden Niederschlag und bangen um ihre Ernte. In diesem Sommer wurden in Deutschland in einigen Regionen, zum Beispiel Brandenburg, die Bevölkerung zum sensiblen Umgang mit Wasser aufgerufen. Sollten Hitzewellen und Trockenheit immer öfter vorkommen, wird Wasserknappheit auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit sein. Es gibt Warnungen des Umweltbundesamtes, dass sich auch in Europa Konflikte um Wasser anbahnen könnten. Was hierzulande bislang jedoch ein eher seltenes Phänomen ist, gehört in anderen Ländern und Kontinenten zur Tagesordnung: Wassermangel. Die lebenswichtige Ressource ist in vielen Gegenden nicht selbstverständlich vorhanden und teilweise für viele Monate im Jahr eingeschränkt oder sogar stark gefährdet. Bis zum Jahr 2050, so Schätzungen der Vereinten Nationen, werden doppelt so viele Menschen von „Wasserstress“ betroffen sein – die Hälfte aller Menschen weltweit.

Zukunftstechnologien
Umso wichtiger ist es, auf die große Bedeutung eines konstruktiven, intelligenten Wassermanagements sowie auf den Bedarf an der Förderung neuer Technologien aufmerksam zu machen. Meerwasserentsalzungsanlagen müssen verbessert werden, vorhandene Wasserreinigungs- und Abwasseraufbereitungsanlagen weiterentwickelt werden, denn die Nachfrage nach sauberem Trinkwasser steigt – das Angebot jedoch nicht. Es sind Investitionen nötig, um einerseits den aktuellen, vor allem aber auch den zukünftigen Bedarf an sauberem Trinkwasser zu decken. Hier können nachhaltige Investmentfonds ins Spiel kommen: Sogenannte „Wasserfonds“, die zu mindestens 90% in Technologien, Produkte oder Dienstleistungen für die Wertschöpfungskette Wasser investieren. Ein sogenanntes „Impact Investing“, das nicht nur für Renditezwecke, sondern auch Gesellschafts- bzw. Umweltzwecken dient. Von den Erträgen aus diesen Geschäften profitieren dann die Anleger. Aktuell hat man in Deutschland die Auswahl zwischen 17 Wasserfonds. All diese Fonds zusammen verwalten ein Vermögen von rund 10,4 Milliarden Euro – gegenüber dem Vorjahr, so die aktuelle Auswertung des Analysehauses Scope, ist das ein Zuwachs von 1,2 Milliarden Euro. Davon entfällt der größte Teil, rund 8,8 Milliarden Euro, auf aktiv gemanagte Fonds, der Rest liegt in ETFs. Ebenfalls laut Scope blicken 14 der Fonds auf eine mindestens fünfjährige Performance-Historie zurück und profitieren dabei durchschnittlich von einer jährlichen Rendite von 7,4%.

Die Fonds investieren also zum einen in Wasserversorgung, zum anderen auch in Wasseraufbereitung, wassersparende Technologien und auch Infrastruktur-Unternehmen. Diese Unternehmen sind von großer Bedeutung und sorgen dafür, dass das Wasser effizient und verlustlos zu den Zielen gelangt, an denen es benötigt wird. Wasserfonds stellen einen global ständig wachsenden Sektor dar, denn das Thema Wasser spielt jetzt weltweit schon eine große Rolle und wird in den kommenden Jahren aufgrund des Bevölkerungswachstums, der Klimaveränderung und auch dem steigenden pro-Kopf-Wasserverbrauch des Einzelnen eine noch größere und dringlichere Bedeutung bekommen.

Zwei Bereiche, die in Zukunft vermutlich stark anwachsen werden, sind die Wasserversorgung sowie -technologie, die bei der Anlage Pictet Water Fund im Zentrum stehen. Der Fonds legt mit konstant guter Wertentwicklung vor allem in Aktien von Unternehmen aus dem Bereich Wasserversorgung oder -aufbereitung, Wassertechnik oder Umweltdienste an – weltweit, unter anderem in Schwellenländern und in Festlandchina.

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